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Führungswechsel in Maria Baumgärtle!

geschichte-4Grüß Gott, liebe Freunde und Wohltäter!
Seit Juli des vergangenen Jahres hat P. Willi Klein die Rundbriefe an Sie, unsere Freunde und Wohltäter, verfasst. Wenn ich es diesmal wieder selber tue, dann nicht deshalb, weil ich meine, ich könnte es besser oder der Inhalt hätte mir nicht gefallen, sondern weil ich mich auf diesem Wege von Ihnen verabschieden und mich für alle Verbundenheit von Herzen bedanken möchte.



Pilgerexerzitien im Hochgebirge

B11zwischen Ötztal und Schnalstal – 7.-13.Juli 2013
„Zeige mir, Herr, deine Wege“ – Psalm 25,4

Mehr Informationen finden Sie hier.


Merlap Roma 2012

merlapIn der letzten Juli-Woche 2012 begegneten sich in Rom 50 Frauen und Männer aus Europa, Afrika, Amerika und Asien zum 3. Delegierten-Treffen der mit den Missionaren vom Kostbaren Blut verbundenen Laien. Die Deutsche Provinz war vertreten durch P. Georg Wiedemann (Salzburg-Aigen), Thomas Hulan (Straßwalchen, Salzburg) und Johann Lang (Marktoberdorf, Maria Baumgärtle). In einer von Beginn an freundschaftlichen Atmosphäre teilten wir alle unsere reichhaltigen Erfahrungen mit, hörten Impulse, beteten, feierten die Hl. Messe und besuchten die Wirkungsstätten des hl. Kaspar del Bufalo.



Liebe Freunde und Wohltäter!

liebe-freunde-kleinAnlässlich des Festtages unseres Ordensgründers am 21. Oktober schreiben wir Ihnen diese Zeilen. Der hl. Kaspar del Bufalo lebte von 1786-1837, er war ein machtvoller Prediger und lebte und verbreitete die Spiritualität des Blutes Christi.

Nun hat Papst Benedikt XVI. die ganze katholische Kirche eingeladen, ein „Jahr des Glaubens" zu begehen. Er schreibt: Ich habe „entschieden, ein Jahr des Glaubens auszurufen. Es wird am 11. Oktober 2012, dem fünfzigsten Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, beginnen und am Christkönigssonntag, dem 24. November 2013, enden" (Portafidei).



gestern – heute – morgen

heilig-kreuzLiebe Gemeinde von Hl. Kreuz,
Mit all meiner klangvollen Stimme gratuliere ich Hl. Kreuz zur 60-Jahr-Feier seiner Kirchweihe. Doch bevor ich meine Wünsche unterbreite, schaue ich aufdiese Zeit zurück;
fast alles habe ich persönlich erlebt, nur weniges davon kann ich erzählen, und gerne erteile ich anderen Zeitzeugen das Wort.




my way-Preis 2012 für Bischof Kräutler

e-kraeutler-2WIEN Erwin Kräutler, Bischof der Xingu-Prälatur in Nordbrasilien, wurde in Hagenbrunn bei Wien mit dem my way-Preis 2012 für seinen kompromisslosen Einsatz für Menschenrechte und Solidarität mit unterdrückten Völkern ausgezeichnet.

Die my way-Stiftung ehrt jährlich eine internationale Persönlichkeit für ihre außergewöhnlichen Leistungen und Errungenschaften im humanitären und gesellschaftspolitischen Bereich. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Zu den bislang Geehrten gehören Persönlichkeiten wie Karlheinz Böhm, Nelson Mandela, Brigitte Bardot, Lech Walesa, Johannes Paul II. und Königin Rania von Jordanien.

FOTO: Erwin Kräutler, Bild: APA.


200 Jahre und noch nicht alt

san-felice Am 15. August 2015 werden es 200 Jahre, dass Kaspar del Bufalo die Gemeinschaft der Missionare vom Kostbaren Blut in San Felice bei Giano in der Provinz Umbrien gegründet hat. Im Vergleich zu anderen Ordensgemeinschaften ist dies kein hohes Alter, aber dennoch Anlass, ein wenig zurück und vor allem auch nach vorne zu schauen.Mit diesem Datum soll nicht bloß ein äußerlicher Festakt verbunden we rden, sondern es soll ein Weg beschritten werden, der den Mitbrüdern unserer Gemeinschaft und allen, die mit ihr verbunden sind, das Erbe des Gründers neu bewusst macht und zugleich einen Neuaufbruch trotz aller Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten fördert.



Welche Reformen braucht die Kirche?
Zwischenruf eines Missionars

Von P. Willi Klein cpps

w-klein Zwei Podiumsgespräche in Salzburg haben mich veranlasst, einige kritische Überlegungen anzustellen. Das erste Gespräch hatte den Titel „Was wollen die Pfarrer – was braucht die Kirche?“ (17.Oktober 2011), das zweite hatte den Titel „Reine Lehre – kleine Herde“ (14.November 2011).

Die Grundlinie all dieser Überlegungen, so scheint mir, ist die folgende, auch wenn dies direkt so nicht gesagt bzw. bisweilen auch ausdrücklich bestritten wird: Es gibt in unserer Zeit und Kultur immer weniger Priester, und manche Priester leben in einer eheähnlichen Beziehung. Um aus diesen Schwierigkeiten heraus zu kommen, soll die Zölibatsverpflichtung für Diözesanpriester aufgehoben werden, sollen verheiratete und deswegen suspendierte Priester ihr Amt wieder ausüben können, sollen Frauen die Priesterweihe empfangen.



Provinzwahlversammlung im Exerzitienhaus Maria Hilf in Kufstein

KUFSTEIN Vom 5. – 8. Juni 2011 trafen sich 34 Mitbrüder aus der Deutschen Provinz, davon zwei Mitbrüder aus Brasilien mit Vikariatsleiter P. Michael Rohde und P. Josef Gruber als Delegierten, und zudem als Gast und Vertreterin der ASC Schwestern der Region Schaan, die Regionalleiterin Sr. Zita Resch ASC zur Provinzwahlversammlung der Missionare vom Kostbaren Blut in Kufstein. Diese war zugleich die Versammlung des Vereins der Missionare vom Kostbaren Blut. Von Anfang an dabei waren P. General Francesco Bartoloni und Generalrat P. Lucas Rodriguez Fuertes.

Nach den Berichten des Provinzials über die vergangene Amtszeit, wie dem Bericht des Vikariatsleiters und des Provinzökonomen diskutierten die Mitbrüder über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Zukunftsperspektive“ und stimmten schließlich über einen Auftrag an die neu zu wählende Provinzleitung ab. Zuvor war sich die Versammlung auch einig, dass es konkrete Schritte zur Konsolidierung in finanzieller Hinsicht geben muss. Über einen Antrag diesbezüglich wurde ebenso abgestimmt.

Am Dienstag wurde die neue Provinzleitung gewählt, die sich wie folgt zusammensetzt:

P. Andreas Hasenburger wurde nach seiner ersten Amtsperiode in seinem Amt durch Wiederwahl bestätigt und im Anschluss an die Wahl sogleich durch den Generalmoderator nach Ablegung des Großen Glaubensbekenntnisses in sein Amt eingeführt und übernahm den Vorsitz der Versammlung.
P. Josef Gehrer wurde als 1. Konsultor und Vizeprovinzial wieder gewählt. Als 2. Konsultor wurde P. Ferdinand Zech, als 3. Konsultor P. Georg Wiedemann und als 3. Konsultor P. Johannes Reiter gewählt.

Die Freude war groß, dass Bischof Erwin Kräutler, der auf seiner Firmreise in Deutschland und Österreich weilte, von Montag Abend bis Dienstag Abend an der Versammlung teilnahm, sich Zeit nahm, mit den Mitbrüdern ins Gespräch zu kommen und schließlich am späten Nachmittag mit ihnen in der Wallfahrtskirche Maria Hilf die Eucharistie feierte.

Am Mittwochvormittag berichtete Generalmoderator P. Francesco von seiner Arbeit in der Generalleitung, stand für Fragen der Mitbrüder zur Verfügung und startete so offiziell die nach der Versammlung stattfindende Visitation der Deutschen Provinz. Mit einer feierlichen Eucharistie mit den Priesterjubilaren dieses Jahres, bei der P. Francesco die Homilie hielt, und dem anschließenden Mittagessen wurde die Provinzversammlung geschlossen.


Paulinum wird Wohnanlage

paulinumBOBINGEN Für die Umwandlung des Straßberger Schlosses in eine Wohnanlage gibt es nun ein architektonisches Konzept. Der Bauausschuss der Stadt Bobingen hat den entsprechenden Bauantrag eines Augsburger Immobilienunternehmens einstimmig gebilligt.

Die Konzeption wurde mit der Unteren Denkmalbehörde am Landratsamt und mit dem Landesamt für Denkmalpflege bereits weitgehend abgestimmt, sagte Architekt Edgar Albrecht unserer Zeitung. Da es sich um ein die Kulturlandschaft und den Ort prägendes Gebäude handelt, gelten hier besondere Ansprüche. Offen sind noch Details in der Freiflächengestaltung. Sie wurden von der Stadt nachgefordert. Computeranimationen von den künftigen Außenansichten des Schlossgebäudes hat sie als Bestandteil des Bauantrags aufgenommen. Das soll sicherstellen, dass die Fassaden tatsächlich in der angekündigten Form entstehen.
Quelle: Augsburger Allgemeine

FOTO: www.avanza-schloss.de


† P. Anton Unger verstorben

p-ungerKUFSTEIN Es war nur wenige Monate vor seinem 100. Geburtstag, als Gott P. Anton Unger am 13. Januar zu sich rief. 70 Jahre dieses langen Lebens hat er als Priester und Missionar vom Kostbaren Blut im Dienst an Gott und den Menschen verbracht.

Bis hinein in seine letzten Jahre, die er ab 2008 in einem Pflegeheim bei Salzburg verbringen musste, zeigte P. Anton reges Interesse an allem, was es an Neuem in der Kirche und in seiner Gemeinschaft gab. Sein Humor und seine Beredsamkeit ließen Besucher erheitert und bereichert die Zeit vergessen.

1912 im Burgenland geboren trat Anton Unger mit 25 Jahren in die Gemeinschaft der Missionare vom Kostbaren Blut ein. Die Priesterweihe empfing er 1941. Es folgten Jahre des Kriegsdienstes und der Gefangenschaft. Ab 1948 war er Präfekt im kleinen Seminar der Gemeinschaft in Feldkirch, dann von 1953 bis 1965 Pfarrer einer Arbeitergemeinde am Stadtrand von Linz und anschließend bis 1995 Pfarrer und Pfarrprovisor in Klagenfurt. Bezeichnend sei, schreibt P. Provinzial Andreas Hasenburger in seinem Nachruf, dass er an einem Fatimatag starb. Denn sein Leben lang habe er eine innige Verehrung für U.L. Frau von Fatima gehegt, „und solange er konnte, jeden Abend mit seiner kleinen Fatimastatue die Gemeinschaft und alle ihm im Gebet anvertrauten Menschen gesegnet“.

P. Anton wurde am 17. Januar auf dem Friedhof der Gemeinschaft in Kufstein/ Kleinholz beigesetzt. Die Missionare vom Kostbaren Blut danken ihrem Mitbruder für seinen treuen Dienst und bitten die Leser um ihr Gebet.
Quelle: kontinente.org


Mutiger Einsatz für die Indios: Alternativer Nobelpreis für Bischof Erwin Kräutler
Der aus Österreich stammende brasilianische Bischof Erwin Kräutler erhält heuer einen von vier Alternativen Nobelpreisen. Damit wird sein Einsatz für die Indiovölker des brasilianischen Regenwalds ausgezeichnet.

e-kraeutlerSTOCKHOLM Die Stiftung „Right Livelihood Award“ („Preis für richtiges Leben“) würdigte gestern bei der Bekanntgabe Kräutlers lebenslanges Eintreten für die Rechte der indigenen Völker Südamerikas und sein „unermüdliches Engagement, den Urwald des Amazonas vor der Zerstörung zu bewahren“. Der Bischof, der sowohl brasilianischer als auch österreichischer Staatsbürger ist, teilt sich die Auszeichnung mit drei weiteren Preisträgern: Der nigerianische Umweltschützer Nnimmo Bassey wird ausgezeichnet, weil er „die ökologischen und menschlichen Kosten der Ölförderung“ in Afrika aufzeige. Die Selbsthilfeorganisation Sappros Nepal erhält den Preis, „weil sie selbst im Angesicht der Bedrohung durch politische Gewalt und Instabilität der Welt zeigt, wie die Mobilisierung von Dorfgemeinschaften Armut überwinden kann“. Die Organisation „Mediziner für Menschenrechte – Israel“ wird geehrt für das Eintreten „für das Recht auf Gesundheit für alle Menschen in Israel und Palästina“.

In Österreich gratulierten Erwin Kräutler mit Bundespräsident Heinz Fischer an der Spitze zahlreiche Persönlichkeiten und Organisationen. Der Bischof habe durch seinen beharrlichen Einsatz Menschen eine Stimme gegeben, die von der Gesellschaft nur allzu leicht überhört werden, sagte Bundeskanzler Werner Faymann. Kräutlers Engagement und Mut seien beispielgebend, gratulierte Außenminister Michael Spindelegger. Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz sagte, es sei bewundernswert, mit welchem Engagement sich Kräutler trotz aller Gefahren für die Ärmsten der Armen einsetze.
Quelle: nachrichten.at

FOTO: Erwin Kräutler, Bild: epa.


Der rote Faden im Leben
Junge Erwachsene nehmen im Kloster St. Elisabeth ihr Christsein unter die Lupe und beschließen, gemeinsam Gott im Alltag zu suchen.

roter-fadenST. ELISABETH Vor knapp einem Jahr haben sich 40 junge Christinnen und Christen beider Konfessionen aus dem ganzen deutschen Raum mit den ASC-Schwestern zusammengetan, um zu erproben, wie es ist, nach dem Leitsatz Jesu zu leben: „Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Leben gibt für seine Freunde” (Joh 15,13).
Liebe – Leben – Freunde: drei Worte, ein Programm, eine Vision. Dieser Vision versuchten sie bei einem Treffen im Frühjahr in Schaan ein Gesicht zu geben. Sie formulieren Wünsche und Erwartungen, tauschen Ideen aus und wollen mehr über die Spiritualität der Schwestern erfahren. Schnell fanden sie zueinander und stellen Weichen, um ihren Glaubensweg gemeinsam zu gehen. Unter dem Titel Sternstunden brachte die Gruppe ihre Ideen in die sonntägliche Eucharistiefeier ein. Und diese Feier wurde für alle Anwesenden zu einer wahren Sternstunde.

Die Kraft der Gemeinschaft
Gemeinsam ist den jungen Leuten, dass sie mit Gleichgesinnten als Mensch und Christ wachsen, sich austauschen, auftanken und ihre eigenen Wurzeln neu entdecken wollen. Sie engagieren sich in den Projekten der ASC und nennen ihre Gruppe „Roter Faden”, kurz roFa.
Die sind überzeugt, dass es im Leben eines jeden einen roten Faden gibt. Rot ist die Farbe der Liebe. Sie verbinden diese Farbe mit der Spiritualität des Blutes Christi. Und wie mit einem Faden wissen sie sich verbunden. Damit diese Verbindung zwischen den jährlichen Treffen in Schaan nicht abreißt, vereinbarten sie, durch E-Mails, Anrufe und Unternehmungen in kleineren Kreisen Kontakt zu halten. Auf der Internetseite der ASC entsteht ein Forum, auf dem sie Impulse weitergegeben und Erfahrungen austauschen wollen.
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FOTO: In der Gruppe tauschen sich die Jugendlichen über ihren Glauben aus.


Klostergarten in Klosterschule
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Kaspar bauen einen Garten vor ihrer Schule.

gartenNEUENHEERSE „Und Gott legte einen Garten an in Eden“ (Gen 2,8). So steht es auf dem Flyer, den die Schülergruppe des Gymnasiums St. Kaspar entworfen hat, um Projektpartner für eine nicht alltägliche Idee zu begeistern: Sie bauen einen 500 qm großen Klostergarten. Der Bezug zum Garten Eden kommt dabei nicht von Ungefähr, denn Gartenanlagen mittelalterlicher Klöster sind mehr als eine Ansammlung von Blumen- und Kräuterbeete. In ihrer Harmonie und Schönheit sind es Orte der Sehnsucht auf das erhoffte Paradies.

Die Jugendlichen waren Feuer und Flamme, als eine regionale Marketing-Einrichtung den Vorschlag machte, an Ihrer Ordensschule im westfälischen Neuenheerse die Parkanlage mit Hochbeete aus Weidenflechtwerk, Bruchsteinmauern und Wasserläufen anzulegen. Den Plan dafür erstellten Studentinnen der Hochschule in Höxter in Absprache mit den Schülern. „Da muss Platz sein für Begegnungen in den Pausen“, meint Theresa Dreier, eine der Initiatorinnen.

Und Eileen Lüke denkt an die Zukunft: „Wir werden den Kleinen aus den Fünfer- Klassen dann einzelne Beete zur Patenschaft anvertrauen.“ Was den Aufwand angeht, sind die Jugendlichen realistisch: „Ein Jahr nehmen wir uns Zeit“, erklärt Patrick Gerlach die Planung, „denn wir machen das ja in den Ferien und an Samstagen.“ Und daneben werben die Jugendlichen um Unterstützung bei Firmen und Institutionen. Der Bürgermeister hat versprochen, einen Bagger zu schicken, der Kreis Schotter für die Wege, Bruchsteine kommen von Privatleuten und Geld für Pflanzen spenden Firmen und Banken.

„Dass viele unsere Idee super finden, freut uns riesig“, fasst René Kowalski die Stimmung im Team zusammen.
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Spirituelles Bildungszentrum im Kolleg St. Josef
In Salzburg-Aigen wurde das Kolleg St. Josef als internationales Zentrum für Kostbar-Blut-Spiritualität neu eröffnet. Das Bildungshaus kann von Gruppen und Einzelpersonen für Exerzitien, Tagungen und Seminare genutzt werden.

aigen-cppsSALZBURG-AIGEN Das Kolleg St. Josef liegt inmitten von Bäumen und Grün, in der Parkanlage der ehemaligen Villa Trapp. Der moderne Neubau wurde 1964 von der Arbeitsgruppe 4 (W. Holzbauer, F. Kurrent und J. Spalt) im Park errichtet und gilt als Pionierbau österreichischer Architektur der 1960er Jahre. Er beherbergt das Provinzialat, Mitbrüder und Seminaristen der Paris-Lodron-Universität.

Seit Juli 2008 bietet das Kolleg St. Josef als Bildungshaus für Exerzitien, geistliche Gruppen und Kurse ein Umfeld für Gebet und Ruhe. Mit seiner großzügigen Kapelle, zwei mit Internet und der Technik für Simultanübersetzung ausgestatteten Konferenzräumen und einem Meditationsraum eignet sich das Kolleg für ein- oder mehrtägige Seminare, Konferenzen oder Tagungen. Hinzu kommen zahlreiche Parkplätze, die gute Anbindung an Bus und Bahn sowie Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 25 Personen.

Priester und Laien aus den verschiedensten Kulturen finden hier eine Atmosphäre, die von gegenseitiger Anerkennung, lebhaftem Dialog und friedlichem Zusammenleben geprägt ist - als Zeichen der Versöhnung in Christus und als Erfahrung kirchlicher Gemeinschaft.

„Das Gebäude bietet Zuflucht, einen geschützten Raum, der innerer Sicherheit entspringt und dessen beachtliche Größe die Außenwelt kaum wahrnimmt.
Von außen betrachtet lädt das von Bäumen gesäumte Bauwerk mit seiner großen Grünfläche, den kleinen Eichen und dem feinen Gemäuer dazu ein, mit dem Inneren in Kontakt zu treten. Dort befindet sich auch die Kapelle – ein Ort, an dem man gemeinsam beten und die göttlichen Mysterien feiern kann, und über dem die Decke schwebt, als würde sie eine Krone formen.“
(Gio Ponti, Architekt, Februar 1966)

 
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